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Kinderhochzeit Juni 22, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen, Mad World.
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Die amerikanische Fotografin Stephanie Sinclair hat sich der Aufgabe gewidmet, Kinderhochzeiten weltweit, in Äthiopien, Afghanistan und Nepal, fotographisch fest zu halten. Ein Schicksal, dem weltweit vor allem Mädchen ausgesetzt sind. Etwa 50% der äthiopischen Mädchen werden vor ihrem 15. Lebensjahr verheiratet. In Afghanistan zündeten sich Mädchen selbst an, aus Angst vor ihrem Ehemann.

Über folgenden Spiegelartikel, gelangt man zu Stephanie Sinclairs Fotostrecke. Erschreckende Eindrücke aus dem Leben anderer Mädchen und jungen Frauen.

Das Portrait der “Sextante” Mai 23, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen, Gelesen.
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Über die “Feuchtgebiete” und Charlotte Roche wurde schon eine Menge geschrieben. Zumeist wurde Frau Roche mit Helen Memel, der Protagonistin ihres Romans “Feuchtgebiete” gleich gesetzt. Ja, es scheint, dass die Autorin in ihrem Debutroman eine Menge über sich selbst preis gegeben hat. Aber ist dem wirklich so?

Annabel Wahba von “Zeit Leben” hat sich die Mühe gemacht, Charlotte Roche mal zu begleiten. Sowohl in ihren Lesungen als auch abseits von ihnen. Entstanden ist das Portrait einen jungen Frau, die mit Helen Memel im Grunde nur den Scheidungshintergrund gemeinsam hat.

“Die Schmutzkampagne” lohnt sich somit wirklich zu lesen, wenn man genug davon hat, sich mit sinnlosen Interpretationen über das Wesen dieser Autorin, abzufinden. Zu meist ist die Berichterstattung, was Charlotte Roche angeht nämlich alles andere, als neutral und objektiv. (Foto: Emanuela Danielewicz)

Die Heulboje is wech Mai 16, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen, Mad World.
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In meinem grenzdebilen Zustand, in dem ich mich gestern abend nach reichlichem Saufen, Feiern und vor allem Tanzen am Mittwoch abend befand, hatte ich mit den restlichen Neuronen nichts besseres anzufangen, als ihnen, in selbstzerstörerischer Manier, “Germany’ Next Topmodel” vorzusetzen. Ich gebe zu, dass mich solch primitives Abendprogramm schonmal belustigt, somit ist es auch nicht das erste mal, dass ich reinschaute. Für gestern habe ich aber zumindest eine Ausrede…

In den vorangegangenen Abenden ist mir schon eines der Mädchen besonders aufgefallen. Dieses Mädchen stach hervor, durch eine ziemlich weinerliche Stimme, dadurch dass sie beim reden nicht die Zähne außeinander bekam und alles im allen ziemlich nah am Wasser gebaut war und einen gewissen Prinzesschen-Status gewohnt zu sein schien. Dieses Mädchen nannte sich Gisele. Im Gefühl habe ich auch, dass Gisele auffällig häufig zu Wort kam und allgemein das Leben in der Topmodel-WG aufzumischen schien. Erinnern kann ich mich besonders gut an das Schabenproblem in Sidney. Spätestens da fing dieses Mädchen an, mir gehörig auf die Nerven zu gehen.

Nun gut, endlich ist jetzt Schicht im Schacht, eine Tatsache, die seit unzähligen Wochen längst überflüssig ist, denn das Mädchen ist im wahrsten Sinne des Wortes noch ein Mädchen und keine Frau, sie verhält sich wie ein Kind und wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage dem Leben eines “Topmodels” stand zu halten.

Dass für diese Entscheidung allerdings notwendig ist, 11kg zu zu nehmen, ist eher traurig. Also Giseles Figurproblem ist in meinen Augen im Anbetracht all der kleinen Eigenheiten, die Giseles Auftreten prägen, das kleinste Übel.

Gejubelt habe ich gestern, als die Entscheidung fiel, denn es war wirklich schon extrem überfällig und traurig bin ich darüber kein Stück. Traurig finde ich eher, wie man als junge Erwachsene, denn Gisele ist schon über 20, noch so unselbstständig, verwöhnt und undiszipliniert sein kann, kurz um: kindisch. Auch die Tatsache, dass das Mädchen überall angeeckt ist, ist für mich sensibles und mitfühlendes Wesen recht dramatisch. Aber vollkommen nachvollziehbar. Denn die Integration in eine Gruppe beginnt beim Einzelnen und seinem Verhalten den anderen der Gruppe gegenüber.
Und es ist einfach eine Tatsache, dass Gisele sich immer extem fiel rausgenommen hat, äußerst nervtötend war und sich aufführte, wie die Prinzessin auf der Erbse. Ich kann sowas ja ab! Wenn man in so ein Business einsteigt, muss man sich doch wohl darauf gefasst machen, dass es auch mal Dinge gibt, die man so eigentlich nicht machen würde. Klar, man muss nicht alles mitmachen, man sollte sich nicht selbst aufgeben, sollte sich selbst treu bleiben, aber über den eigenen Schatten springen, den Träger rutschen lassen, ist doch wohl nicht zu viel verlangt!

Soviel meine Meinung zu Giseles Ausscheiden am gestrigen abend.

Weibliche Sexualität - ein Rundumschlag Mai 12, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen, Sexualität.
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Vorhin wurde ich über einen Artikel der Mädchenmannschaftauf ein Interview mit der Sexualforscherin Dr. Beverly Whipple aufmerksam gemacht. Dieses ist auf der Internetseite der “Emotion” nachzulesen.

Möglicherweise ist es nichts wirklich weltbewegendes, dennoch erscheint es mir relevant zu sein, wenn es, wie hier nachzulesen offenbar doch ein großes Thema ist… auch wenn die Herangehensweise, die Dr. Whipple empfiehlt weitaus professioneller ist, als in der Bild thematisiert. Wen wundert’s?

Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass nicht in dem Maße, in der Offenheit über die weibliche Sexualität parliert wird, wies es eigentlich nötig wäre, um mit gewissen Mythifizierungen mal aufzuräumen. Alleine die Tatsache, dass G-Punkte verleugnet werden, weibliche Ejakulationen in einen Bereich, der dem der Einhörner und Zentauren in nichts nachsteht, geschoben werden, spricht schon für sich.

In diesem Zusammenhang, und um die Aufklärung voran zu treiben, möchte ich an dieser Stelle doch noch mal das Augenmerk auf eine 1976 von Share Hite durchgeführte Studie richten, welche sich mit dem Masturbationsverhalten von Frauen auseinander setzte. Von meinem Standpunkt aus sehr lesenswert, da Licht auf ein in der Gesellschaft weitestgehend ausgespartes, taburisiertes Thema gerichtet wird und es einfach beeindruckend ist, die Vielfalt an Vorlieben zu erlesen, die Frauen in diesem Zusammenhang doch haben. Gerade aufgrund dieser Vielfalt verdeutlicht die Studie, wie wichtig es ist, sich in einer geteilten sexuellen Beziehung, dem Partner mitzuteilen.

Auch für Männer kann es nicht schaden, da mal einen Blick drauf zu werfen. ;)

Sekrete und Sexualität April 28, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen, Gelesen, Jugendliche, Oversexed!, Sexualität.
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Auch ich habe es nun endlich einmal geschafft, “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche zu lesen. Nach allem, was man über dieses Buch gehört hat, habe ich es beinahe als Pflicht wahrgenommen. Ich war äußerst neugierig auf die Schweinereien, die mich erwarten würden, darauf, wie ich selbst auf dieses Werk reagieren würde.

Und? Den Hype um dieses Werk, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wenn man mal von Helens Hobbys absieht, die die Verbreitung und Aufnahme von Bakterien mit einschließen, fand ich das alles wirklich nicht besonders wild. Einiges kam mir doch erstaunlich bekannt vor. Dinge, über die ich gewiss nicht reden werde, die allerdings in meinen Augen alles andere als furchtbar ekelerregend sind.

Was ich somit wesentlich schockierender finde, als das Buch mit seiner Helen, das sind die Reaktionen, die es ausgelöst hat. Jene zeigen mir doch sehr deutlich, wie verdammt verklemmt unsere hightech- und pornofixierte Welt eigentlich ist. Sie erinnern mich daran, wie man als Kinder, wenn man in einer Gruppe gepupst hat, immer den anderen unterstellte, sie wären es gewesen - selber lässt man natürlich nie seinen Blähungen freien Lauf. Schon garnicht als Mädchen.

Nein, Mädchen furzen nicht, saubere Mädchen produzieren keine Vaginalsekrete - wissen schonmal garnicht, wie diese schmecken (pfui!, bäh!), masturbieren nicht und haben keinerlei eigenen Körpergeruch zu verströhmen. Unsere Körper sind auf Pflegeprodukte genormt. Schon von Kindheit an, ab der Pubertät erst recht!

Wir Frauen sind die haar- und geruchslosen, sterilen und hyperhygienischen, furzfreien Übermenschen, Göttinnen in Pastelltönen, wir sind

himmlisch riechende Frauen, heilige Frauen, die nach Efeu duften

um es in F.J. Wagners Worten zu sagen.

Es hat den Anschein, dass Männer, aber auch Frauen es lieber hätten, weibliche Sexualität würde in gummipuppenhafter Weise, nämlich frei jeglicher Sekretabsonderung (mit Eigengeruch!), ablaufen. In meinen Augen ist das doch eine ziemlich verzerrte Vorstellung von Sexualität. Die Aufregung, die “Feuchtgebiete” allerdings verursacht, legt ein solches Bild allerdings ziemlich nahe. (more…)

I have a Dream too… April 22, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen.
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Während Martin Luther King vor 40 Jahren noch den Traum hegte, dass eines Tages die Rassenunterschiede aufgehoben sein würden, so habe auch ich einen Traum. Nämlich den, dass auch ich eines Tages nachts von einer Party nach hause kommen kann, alleine, ohne Gefahr zu laufen, dass mir an der nächsten Ecke etwas geschieht, weil ich eine Frau bin.

Früher war ich nur genervt, wenn meine Mutter beinahe Tränen in den Augen hatte, als sie mich an der Tür verabschiedete. „Ten cuidado!“ (zu Deutsch: „Sei vorsichtig!“) waren zwar schon immer ihre Lieblingsworte, sobald ich das Haus verließ, aber besonders seitdem ich auch abends mal was Trinken gehe, Party mache und meinen Freitagabend genieße, verfolgen sie mich. Mittlerweile bin ich nicht mehr genervt. Denn ganz ehrlich: Ich muss gestehen, dass ich mir genau so auch Sorgen um sie mache, wenn sie Abends mal mit Freundinnen weg geht. Und ich kann mir auch vorstellen, wie es sein muss, wenn man selbst eine Tochter hat, die in einem Alter ist, in dem das Nachtleben des Großstadtdschungels da ist, erkundet zu werden.

Hier jedoch liegt der Haken. Mir war schon früh klar, dass ich „ten cuidado!“ von meiner Mutter nur halb so oft zu hören bekommen hätte, wenn ich als Junge geboren wäre. Was das Erkämpfen von Freiheiten angeht, so hätte ein junger Viktor (ich hoffe meine Eltern hätten sich dann einen anderen Namen einfallen lassen!) nicht so viel für seine Rechte einstehen müssen, wie die junge Viktoria es tun musste, die es letztlich geworden ist. (more…)

Pornöse Selbstinszenierung April 16, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen, Gothisches Leben, Oversexed!.
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…auf gothischen Singlebörsen

Die Zeiten, in denen man die Katze (wahlweise Pussy) im Sack kaufte, sind vorbei. Heutzutage muss man garnicht mal ein Wort gewechselt haben, schon weiß man bescheid, über die “geheimen”, “verbotenen” Träume einer Lady Darkness* oder eines Death Angels*.

Genannte dunkle Geschöpfe aus düsteren Welten des Internets müssen sich nochnicht einmal allzu nackt präsentieren. Klar, ein paar semiprofessionelle Fotos, auf denen laszive Posen tiefe Einblicke ins Dekoltée gewähren und hungrige Blicke darauf hindeuten, dass Du das nächste Opfer dieses Vamps werden könntest, sind bestimmt effektvoll. Und damit meine ich nicht die eventuelle Überbelichtung oder nachträgliche Bildbearbeitung. Nein, die Mädels aus der Szene sind schon die hüschesten, keine Frage. Das bemerke ich jeden Tag, wenn ich in den Spiegel schaue, und das tue ich nicht selten.

Aber mal Spaß bei Seite: Sie sind nicht nur die hübschesten, sondern auch die sexiesten. Es ist wirklich bemerkenswert, wie sehr einige Profile auf gothischen Singlebörsen vor Sex nur so triefen. Die Fotos sind das eine, oft auch das Harmlosere der pornösen Selbstinszinierung. Die Texte allerdings, oh ja, da könnte man meinen, dass kein bisexuelles Höschen beim lesen trocken bleibt - zumindest scheint dies die erwünschte Wirkung zu sein. Wie es da den Herren der Schöpfung bei geht, ich werd mich bei Gelegenheit mal erkundigen. Ich wage es einfach, davon auszugehen, dass es genügend von ihnen gibt, die sich den Ruck geben, Lady Darkness oder Death Angel ein unmoralisches Angebot zu machen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. (more…)

Peinliche Entwürdigung… April 13, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen, Mad World, Oversexed!.
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Es ist wirklich unglaublich, was manche Menschen, vorzugsweise Frauen, für Geld so alles tun. Natürlich, das Geschäft mit dem Körper ist schon immer lukrativ gewesen. Wenn man gut aussieht, sowieso. Dennoch, gibt es Grenzen, möchte ich meinen. Naja, ich will mich nicht als Moralapostel aufspielen. Soll doch jede Frau nach ihre Facon glücklich werden.

Dennoch musste ich vorhin irgendwie schlucken, als ich gelesen habe, dass Gina-Lisa, die am Donnerstag bei “Germany’s Next (Schrot)topmodel” rausgeflogen ist, nun als Nacktputze arbeiten wird… Oo Bitte?! Wie erbärmlich ist denn das? Sich in Dessous in den Wohnungen und auf den Partys irgendwelcher Männer zu räkeln und dabei mit einem Wischmopp zu wedeln und ein Hemd bügeln. Ich finde das wirklich hochgradig peinlich und… ja, ein Hauch von Sexismus liegt dem schon inne, wenn eine Frau sich in dieses alte Rollenklischée hineinbegibt, ihm auch noch eine erotische Note gibt um damit die Herren der Schöpfung aufzugeilen.

Wie gesagt, mir kann es eigentlich egal sein, was diese Frau gedenkt zu tun, aber ich finde es traurig, wenn man sich mit offenen Armen so entwürdigen lässt, wo mehr oder minder seriöse Angebote bestimmt nicht lange auf sich warten gelassen hätten. Wenn sie damit glücklich wird, ich kann darüber nur den Kopf schütteln.

Vor allem, weil sie in gewisser Weise auch ein Vorbild für Mädchen ist. Bestimmt. Gina-Lisa kam nie, wie die typische Tussie aus Luxusverhältnissen rüber, nein, sie hatte etwas prolliges, etwas “lebensnahes” an sich, mit dem sich bestimmt Mädchen aus niedrigeren Verhältnissen identifizieren konnten. Der Fakt, dass sie nun über diese Schmuddel-Schiene versucht, sich hochzuarbeiten, vermittelt diesen Mädchen doch, dass es der einzige Weg für eine Frau ist, etwas zu erreichen, vor allem eben, wenn man sich über sein Aussehen definiert.

Den Artikel der Bild dazu, findet Ihr hier: Bild

Eure Viktoria

“Kommst Du mit mir aufs Klo?” April 7, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen.
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Nein, das ist keine Einladung zum Sex auf öffentlichen Toiletten. Weit gefehlt. Es ist dennoch eine Szene, die sich in unserem Kulturkreis tagtäglich unzählige Male ereignet: Frau fragt Frau, ob sie sie auf die Toilette begleitet. Vollkommen platonisch. Zumindest in dem Fall, auf den ich eingehen möchte. Bestimmt gibt es da auch so geartete Anmachen, aber wie gesagt, um Sex geht es heute nicht.

Männer wundern sich, über diese “typisch weibliche” Eigenart, die öfters auch mal Grund für stereotypischen Spott ist. Beschriebener Fall könnte beinahe zu den stumpfen Fragen wie: “Warum hören Männer nie zu?” und “Warum können Frauen nicht einparken?” gezählt werden. Aber nicht ganz - in meinen Augen. Nein, ich glaube da steckt mehr hinter.

Klar, man kann es nicht generalisieren. Nicht jede Frau schleppt ne andere mit aufs Klo ab. Ich tue dies auch nicht immer. Doch in manchen Situation fühle ich mich unbewusst unbehaglich, sollte ich alleine aufs stille Örtchen gehen. Wer weiß, ob man wiederkommt? Und da habe ich mir diese Frage gestellt: Kann es nicht sein, dass dieses Verhalten mehr oder minder wirklich weiblich ist?

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Pro-Kurva oder Haut und Knochen? März 17, 2008

Posted by Viktoria in Frau über Frauen, Mad World.
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Inspiriert haben mich die Blogs zweier Frauen, die sich ebenfalls diesem Thema gewidmet haben. Ich denke, im Grunde kann es nicht genug Menschen geben, die sich mit der Doppelmoral und der Gefahr gängiger Schönheitsideale und daraus resultierenden Süchten beschäftigen! Somit möchte ich auch an Euch beide Artikel weiterleiten, vielleicht findet Ihr ja auch gefallen dran:

Pro-Ana und Pro-Mia: Antwort auf die Knochenlutschgöttin von der Schmitti
und Knochenlutscher von der Alia

Unterernährung in unserer Überflussgesellschaft. Ein Phänomen, das an Perversion grenzt. Nein, eigentlich nicht. Es ist Perversion. Und bezeichnend für unsere Zeit.

Wie kann es sein, dass der Umgang mit dem Essen uns im Westen so schwer fällt? Wie kann es sein, dass in Deutschland ca. 100.000 Menschen von Magersucht betroffen sind - 90% davon Frauen zwischen 15 und 35 Jahren sind? 600.000 unserer Mitbürger unter Bulimie leiden?

Wie kann es sein, dass sich im Internet Imperien einer Pro-Ana und Pro-Mia Bewegung aufbauen, die ihre Erkrankung, ihre Schlankheitssucht verherrlichen und sich bis ins unermessliche abhungern?

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